Das Meerschweinchendenkmal auf Riems

Auf der Insel Riems in der Nähe von Greifswald hat man die Möglichkeit, die "Objekte" in künstlerisch dargestellter Form zu bewundern, an denen man bei der Untersuchung von Tierseuchen am dortigen Institut vorrangig tätig war. Eines davon ist das "Meerschweinchen- Denkmal", eine von dem Berliner Künstler F. Cremer geschaffene Skulptur. Es soll zeigen, dass es nur mittels der "Kreatur" möglich war, Forschungen für die Gesundheit von Tier und Mensch zu betreiben und gleichzeitig dazu auffordern, Tierversuche zu minimieren und Leben zu bewahren.

Nach Auskunft von Professor Wittmann ist die MKS auf Meerschweinchen nur durch Skarifikation (einritzen der Haut mit infizierter Klinge) oder Injektion des Erregers übertragbar. Aber sie erkranken daran! Und sie bilden Antiköper! Und sie werden getötet, weil ein MKS- Schweinchen ja schließlich aus Gründen der Seuchenverbreitung nicht einfach wieder ausgesetzt werden kann.

Die Infektion im Rahmen eines Seuchenzuges durch unbelebte und belebte Vektoren auf Schweinchen schließt er aus, ebenso die Infektion von infizierten auf gesunde Tiere durch bloßen Kontakt.

Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr. habil. Wolfgang Wittmann für das Infomaterial und bei Dr. Ute Claußnitzer für die Bilder.

 

Das Meerschweinchen- Denkmal

 

Herzlichen Dank für die Bilder an Dr. Ute Claußnitzer

This monument shows the subjects dealth with on the animal research on the isle of Riems in the investigation of FMD. It is not only the presentation of animals in general but shall illustrate, that only by using these creatures it was possible, to work on research on the health of humans and animals. At the same time it shall urge, to keep animal experiments to a minimum and preserve life.

On information of Prof. Wittmann FMD is transferable to guinea pigs only by "scarification", this means by scratching the skin with an infected blade or needle.

He rules out an infection within a scope of epidemic by animated and inanimated vectors and by contact from infected to uninfected guinea pigs.

Thanks and greetings to Prof. Dr. habil. Wolfgang Wittmann for information material and to Dr. Ute Claußnitzer for the PIGtures.

Quellen:

(Tierärztliche Umschau, 54.Jahrgang/ Nr. 7,9,12 vom 1.Juli 1999, 1. September 1999, 1. Dezember 1999, Seite 379-386, Seite 522-527, Seite 708-715, Terra Verlag, Konstanz)

Archives of Virology (1999)[Suppl] 15: 25-42

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