Wann werden die Menschen lernen, daß Futter für
Meerschweinchen nicht in Pappschachteln in den
Regalen des Großhandels oder der Drogerien wächst?
Es gedeiht im Sommer auf den Wiesen, in Gärten und
in Wäldern, im Winter in Wintergärten und Gewächs-
häusern, auf Fensterbrettern und beim Gemüsehändler

 

Artgerechte Fütterung der Meerschweinchen

(Vortrag am 05.03.2001 in Wien)

Es ist nicht meine Absicht, neue Theorien zu einem Thema aufzustellen, zu dem jeder Schweinchenhalter seine eigenen Gedanken und Erfahrungen hat. Gerade die Ernährung ist ein Thema, bei dem all das, was heute als richtig betrachtet wird, morgen schon durch neuere Erkenntnisse überholt sein kann. Ich möchte hauptsächlich zeigen, dass die Ernährung durch körperliche Voraussetzungen innerhalb eines bestimmten Rahmens verlaufen muss, der im Großen und Ganzen nicht verändert werden darf, ohne dass gesundheitliche Risiken in Kauf genommen würden!

 

der Referent

Der Referent

Ich gehe hier zunächst, so lange nicht besonders darauf hingewiesen wird, von Durchschnitts- Meerschweinchen aus (falls es so etwas überhaupt gibt), d.h. von Tieren, die gesund sind und im Augenblick keine besonderen Leistungen erbringen wie Rekonvaleszenz, Trächtigkeit, Säugen von Babys oder Freilauf bei Minustemperaturen.

 

Gliederung

Ich möchte Ihnen hier zunächst die anatomischen und physiologischen Besonderheiten der Meerschweinchen in Erinnerung bringen, weil gerade daraus ersichtlich ist, dass besondere körperliche Voraussetzungen zwangsläufig auch eine besondere Fütterung zur Folge haben müssen, danach will ich versuchen, kurz auf die Ernährung und die Nährstoffe im Allgemeinen und dann ganz speziell fürs Schweinchen einzugehen und als Abschluss auf mögliche Folgen einer Fehlernährung hinzuweisen.

 

Zahnbild von Vorne

Die Zähne beim Meerschweinchen (aus Cooper/Schiller, Anatomy of the Guinea Pig)

 

Anatomische Besonderheiten beim Meerschweinchen

Die Zähne:

Die Meerschweinchen besitzen 20 Zähne, die zeitlebens weiterwachsen. Mancher Mensch wäre wohl froh um solche Zähne, beim Schweinchen sind sie leider häufig Ursache vieler Probleme. Die Schneidezähne sind zum Abbeißen und Nagen konstruiert, die Backenzähne zermahlen das aufgenommene Futter durch eine Vorwärts- Rückwärts- Bewegung (das Kiefergelenk ist ein Schubladen- oder Schlittengelenk). Dabei schleifen sich gleichzeitig die Zähne aneinander ab. Dieser Verlust an Zahnsubstanz und ebenso das Neuwachstum der Zähne beträgt ca. 2 mm pro Woche, die enthaltenen Bestandteile, hauptsächlich Kalzium und Mineralien, werden als feines Pulver abgeschluckt und können bei Bedarf im Darm wieder resorbiert werden.

Hieraus folgt für die Ernährung, dass die Meerschweinchen zweierlei Nahrungsbestandteile aufnehmen müssen: zum Einen Material zum Nagen und Abschleifen der Schneidezähne, zum Anderen Futterbestandteile, die sehr lange zermahlen werden müssen um die Backenzähne in Form zu halten.

 

Zahnbild von der Seite

Die Zähne beim Meerschweinchen (aus Cooper/Schiller, Anatomy of the Guinea Pig). Die Schneidezähne berühren sich physiologischerweise NICHT!

 

Der Magen-Darm-Trakt:

Der Magen der Meerschweinchen ist sehr dünnwandig, weil seine Muskulatur nur schwach ausgebildet ist. Aufgrund dessen kann das Meerschweinchen nicht e rbrechen und die aufgenommene Nahrung nicht selbständig weitertransportieren, sondern ist darauf angewiesen, dass durch ständige Nahrungsaufnahme der Nahrungsbrei weiter in den Darm geschoben wird. Deswegen nehmen die Tiere in der Natur über den Tag verteilt etwa 60 - 80 kleine Mahlzeiten auf, die gleichzeitig für den Weitertransport des Mageninhaltes sorgen. Das Fassungsvermögen des Magens beträgt bei einem erwachsenen Tier ca. 20 bis 30 ml.

Ein Nachteil für die Tiere liegt darin, dass einmal aufgenommene Futtermittel den gesamten Verdauungskanal passieren müssen, bevor sie wieder ausgeschieden werden können. Da eine Darmpassage vier bis fünf Tage andauern kann, wird auch ein schlecht verträgliches Futtermittel dem Tier möglicherweise so lange Probleme verursachen.

Logische Forderung an die Ernährung ist daraus, dass immer Futter zur freien Aufnahme zur Verfügung stehen muss und dass dieses Futter von einwandfreier Qualität sein sollte.

Der Dickdarm des Meerschweinchens ist auf Zelluloseverdauung spezialisiert. Der Blinddarm (Zäkum) ist eine relativ große Gärkammer, die bis zu einem Drittel des Bauchhöhlenvolumens einnehmen kann. Die Darmflora besteht überwiegend aus Bakterien, die ohne Sauerstoffzufuhr leben können (Anaerobiern) und grampositiven Bakterien wie Kokken und Laktobazillen. Diese spezielle Bakterienflora ist in der Lage, Zellulose aufzuspalten, wodurch leicht verdauliche freie Fettsäuren entstehen, die dem Meerschweinchen als leicht umsetzbare Energie zur Verfügung stehen.

 

 

Damit diese arteigene Darmflora perfekt funktioniert, muss das Darmmilieu bei einem ph-Wert von 8 - 9 liegen, somit deutlich basisch sein. Dies ist nur bei der Fütterung rohfaserreicher Futtermittel gewährleistet. Die Verfütterung von zucker- oder stärkereichen Futtermitteln bewirkt nämlich, dass der ph-Wert auf Werte zwischen 5 und 6 absinkt. Die Folge ist ein Absterben der lebenswichtigen normalen Darmflora und ein Überwuchern mit unerwünschten Bakterien, die nicht in der Lage sind, Zellulose aufzuspalten und die lebenswichtigen Stoffwechselprodukte herzustellen.

Im Blinddarm wird als Endprodukt der sogenannte Blinddarmkot, die Caecotrophe, gebildet. Dabei handelt es sich um einen speziellen Weichkot, dessen Anteil am Gesamtkot bei über 30 % liegt. Er passiert die weiteren Abschnitte des Darmes weitgehend unverändert und wird von den Tieren direkt vom Enddarm aufgenommen und unzerkaut geschluckt, was meist als "Putzbewegung" zu beobachten ist.

Dieser Blinddarmkot besteht aus Bakterien, diese wiederum enthalten Eiweiß, Kohlenhydrate und Vitamine, in geringem Maße auch Fette. Die Bakterien werden durch die Salzsäure des Magens inaktiviert und anschließend werden sie im Magen und Dünndarm aufgelöst und verdaut. So können die Schweinchen ihren Bedarf an tierischem Eiweiß selbst decken.

Auf diese Weise sind die Schweinchen in der Lage, aus zellulosereichen Futtermitteln, die keinerlei sonstigen Inhaltstoffe enthalten müssen, alle für sie notwendigen Nährstoffe selbst zu synthetisieren. Das Meerschweinchen ist lediglich auf die Zufuhr von Vitamin C angewiesen.

Der Grimmdarm (Kolon) verfügt über einen Mechanismus, der durch eine an der Darmwand gelegenen Rinne Zellulosepartikel zurück in den Blinddarm transportieren kann. Dadurch können Meerschweinchen bei rohfaserarmer Fütterung dennoch lange Zeit einen Zellulosemangel ausgleichen.

 

Moritz, Goldie und Mr. X

 

Die wichtigsten Anforderungen an die Ernährung aus anatomischer und physiologischer Sicht sind:

  • Material zum Nagen, damit die Schneidezähne abgenutzt werden,
  • Futter, das zum Abschleifen der Backenzähne geeignet ist (Rohfaser),
  • Ständige Verfügbarkeit von Futter, damit der Nahrungstransport vom Magen in den Darm gewährleistet ist,
  • Qualitativ gutes Futter, es wird 4 - 5 Tage im Tier bleiben,
  • Kein Zucker oder Stoffe, die in Zucker abgebaut werden, damit der pH-Wert im Magen- Darm- Kanal nicht absinkt und die Verdauungsflora zerstört,
  • Vitamin C- Zufuhr.
  •  

     

    Grundlagen der Ernährung

    Jedes Lebewesen braucht Nahrung. Ohne Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente kann niemand existieren. All diese Stoffe haben im Organismus eine wichtige Funktion zu erfüllen und müssen deshalb in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis in der Nahrung vorhanden sein. Ist das nicht der Fall, dann können Wachstum, Entwicklung und Gesundheit gefährdet werden.

    Futteranalysen

    Um die Zusammensetzung von Futtermitteln bestimmen und vergleichen zu können, werden verschiedene standardisierte Analyseverfahren angewandt. Eines der ältesten ist die Weender Analyse, die zwar keine ganz exakten Ergebnisse liefert, jedoch schnell, unkompliziert, preisgünstig und aussagekräftig durchzuführen ist.

    Wasser

    Futtermittel setzen sich aus Wasser und Trockensubstanz zusammen. Bei der Bestimmung des Rohwassers werden all die Stoffe erfasst, die nach dreistündiger Trocknung bei 105 Grad flüchtig sind. Dieser Wert ist etwas höher als der eigentliche Wassergehalt, weil bei dieser Temperatur auch schon andere Substanzen verdampfen, wie z.B. organische Säuren oder Ammoniak.

     

     

    Ein Leben ohne Wasser ist nicht möglich. Wasser wird als Lösungsmittel, Transportmittel und zur Regulation des Zelldruckes und der Körpertemperatur benötigt. Sämtliche chemischen Vorgänge im Organismus laufen in wässriger Lösung ab, durch Wasser werden die gelösten Substanzen transportiert, bei der Verdunstung des Wassers kann überschüssige Wärme abgegeben werden. Verliert der Körper ein Zehntel seines Wassergehaltes, so bedeutet dies den sicheren Tod.

    Wasser wird nicht nur als Trinkwasser, sondern auch mit der Nahrung aufgenommen. So enthält z.B. Grünfutter 75-85%, Trockenfutter 10-15%, sogar Heu enthält noch 5-10 % Wasser.

    Trockensubstanz

    Die Trockensubstanz besteht aus organischen und anorganischen Stoffen. Die organischen Bestandteile, die vorwiegend aus Kohlenstoff bestehen, werden durch Veraschung bei 550 Grad verbrannt. Die übrigbleibende anorganische Komponente wird als Rohasche bezeichnet und enthält Mineralien und Spurenelemente sowie etwaige Verunreinigungen wie Ton und Sand.

    Der organische Anteil besteht aus Rohprotein (Aminosäuren, Peptide, Glykoside), Rohfett (Triglyceride, Phosphatide, Wachse, Carotine, ätherische Öle, organische Säuren), Rohfaser (Zellulose, Pentosane, Lignin) und den stickstofffreien Extraktstoffen (Zucker, Stärke, Glykogen).

    Eiweiß

    Das Rohprotein kann chemisch bestimmt werden (Methode nach Kjeldal), dabei wird der Stickstoffgehalt ermittelt und weil Eiweiß etwa 16% Stickstoff enthält, kann daraus der Eiweißgehalt berechnet werden.

     

    Übersicht 1: Die chemische Zusammensetzung der Nahrung (nach Kirchgessner: Tierernährung)

     

    Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaut und Bestandteil aller Zellen. Ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen sie im Stoffwechsel als Enzyme, sie haben Schutz- und Stützfunktion in Knochen, Haut und Haaren, sind Hauptbestandteil der Muskulatur und überlebenswichtig als Abwehrstoffe im Immunsystem.

    Sie bestehen wie die Kohlenhydrate aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, zusätzlich enthalten sie Stickstoff (15,5-18,0%), meist auch Schwefel und in einigen Fällen Phosphor. In den Proteinen werden etwa 20 verschiedene Aminosäuren gefunden.

    Als Ergebnis der Eiweißverdauung entstehen im wesentlichen freie Aminosäuren, die in der Leber je nach Bedarf in Hormone, Enzyme oder Harnstoff umgewandelt werden. Im Blinddarm gebildete Aminosäuren werden dort zum Aufbau von Bakterieneiweiß benutzt. Zur Biosynthese der Eiweiße müssen bestimmte essentielle Aminosäuren mit der Nahrung zugeführt werden (Leucin, Lysin, Methionin).

    Im Gegensatz zu den Fetten kann Eiweiß nur begrenzt gespeichert werden (Leber, Muskulatur), überschüssiges Protein wird in Fett oder Kohlenhydrate umgewandelt. Eiweißreiche Futtermittel sind Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen (26% Rohprotein), trockenes Gras (19% Rohprotein) oder Luzerneheu (22% Rohprotein). Getreide wie Hafer, Gerste, Weizen und Mais enthalten 9% - 12% Rohprotein. Geschälter Weizen, wie er als Grundstoff für viele Futtermittel dient, enthält bis zu 17% Rohprotein.

    Der Erhaltungsbedarf für Meerschweinchen an Rohprotein liegt bei 16 - 18%. Der Anteil an verdaulichem Eiweiß sollte in jedem Fall 65% - 75% des Rohprotein betragen. Wie die einzelnen Futterkomponenten voneinander abhängig sind sieht man daran, dass bei Rohprotein- Anteilen unter 8% die Verdaulichkeit des Futters deutlich herabgesetzt und dadurch die Resorption der anderen Futterbestandteile reduziert ist.

     

    Lilianna G.Latthaar, kurz "Lilly" genannt

    Fett

    Rohfett wird analytisch als Ätherextrakt definiert. Viele der im Fett vorhandenen Stoffe (Harze, Wachse, Farbstoffe) können nicht zur Energiegewinnung herangezogen werden.

    Überschüssige Nahrung wird in Fette umgewandelt und als Depotfett gespeichert. Neben dieser Funktion dienen die Fette auch der Wärmeisolierung und als mechanischer Schutz empfindlicher Organe (Niere, Hoden). Meerschweinchen benötigen nur etwa 3% Fett in der Nahrung (und haben den beneidenswerten Cholesterin- Blutwert von 20 - 40 mg/dl).

    Stärke und verdauliche Faser werden zwar im Organismus in flüchtige Fettsäuren umgewandelt, bestimmte "essentielle" Fettsäuren (Linolen-, Linol-, Arachidonsäure) kann der Körper jedoch nicht aufbauen und ist auf deren Zufuhr über das Essen angewiesen.

    Kohlenhydrate

    Sie dienen hauptsächlich als Energiequelle, sind auch Bestandteile der organischen Grundsubstanz von Knochen, Knorpeln und Bindegeweben. Wichtigste Vertreter sind Glukose, Fruktose, Laktose, Stärke, Glykogen und Cellulose.

    Im Magen/Darmkanal werden die Kohlenhydrate in Glukose oder Fructose abgebaut und je nach Bedarf zur Energiegewinnung genutzt oder zur Energiespeicherung in Fette umgewandelt. Diese Vorgänge werden durch den Blutzuckerspiegel (Normalwert ist 60-125 mg/dl) gesteuert. Sinkt dieser ab, wird aus den Reserven in Leber und Muskulatur Traubenzucker gebildet, bei einem Anstieg der Blutglukose erfolgt die Umwandlung in Fette.

    Rohfaser

    Rohfaser ist der unlösliche, fett-, stickstoff- und aschefreie Rückstand einer Substanz. Rohfaser ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Ernährung. Pflanzen enthalten verdauliche und unverdauliche Fasern. Der nicht verdauliche (verholzte) Anteil dient als Ballaststoff und unterstützt die Weiterbewegung der Nahrung durch den Darm. Für die Aufspaltung des verdaulichen Anteils der Rohfaser gibt es bei den "höheren" Lebewesen keine Enzyme, sie ist nur durch Bakterien möglich. Im Blinddarm der Meerschweinchen entstehen durch bakterielle Fermentation im wesentlichen die Fettsäuren Essig-, Propion- und Buttersäure. Gleichzeitig findet ein Zusammenbau bakterieller Polysacharide statt, die dann dem Tier wieder zur Verfügung stehen.

    Vom Rohfaseranteil in einer Diät sollten 65% -70% unverdaulich sein, um die ausreichende Passage anderer Nährstoffe sicherzustellen. Nahrung die wenig Rohfaser enthält kann zu ernsthaften Verdauungsproblemen führen. Rohfaser sollte in einer Menge von 80% - 90% des Rohprotein- Wertes in der Diät vorhanden sein. Rohfaserreiche Futtermittel sind Heu (30%) und trockenes Gras (21%). Stroh enthält noch höhere Werte an Faser, besitzt jedoch so gut wie keinen Nährwert.

    Pflanzliche, faserreiche Futtermittel werden vom Meerschweinchen keineswegs so hoch verdaut wie vom Wiederkäuer. Die Verdaulichkeit der organischen Futtersubstanz ebenso wie des Rohproteins wird vor allem von Gehalt und Qualität der Rohfaser bestimmt. Futterrationen mit > 30 % Rohfaser sind für Meerschweinchen nicht geeignet, da es unter diesen Bedingungen zu einer erheblich verminderten Ausnutzung der Nahrungsbestandteile kommt.

    Grünfutter oder Heu sollten Rohfasergehalte um 25, maximal 30 % aufweisen. Dies entspricht auch der natürlichen Nahrung der Meerschweinchen.

     

    Frl. Fuchs, Speedy und Mariechen

     

    Vitamine

    Vitamin A

    Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, es ist im Fertigfutter gewöhnlich in ausreichender Menge enthalten. Weil überhöhte Dosen von Vitamin A Leberschäden hervorrufen können, sollte im Meerschweinchen- Futter nicht mehr als der Grundbedarf enthalten sein, empfohlen werden 12000 i.E. pro Kilogramm Futter. Eine Vorstufe von Vitamin A ist das ß-Karotin, das in Karotten und vielen Gemüse enthalten ist. Es ist verträglicher als das synthetische Vitamin A und wird bei Bedarf im Körper in Vitamin A umgewandelt.

    Vitamine des B - Komplexes

    Die Vitamine des B-Komplexes werden beim Meerschweinchen im Blinddarm hergestellt und mit dem Blinddarmkot wieder aufgenommen. Sie müssen hauptsächlich nach Blutverlusten und all den Zuständen ersetzt werden, in denen die Tiere nicht oder nicht richtig fressen. Die Verabreichung von Blinddarmkot gesunder Tiere ist eine gute Vitamin- B Versorgung kranker Schweinchen.

     

    kritisches Publikum

    kritisches Publikum

     

    Vitamin C

    Meerschweinchen können, so wie auch der Mensch, Vitamin C nicht selbst herstellen. Erwachsene Tiere benötigen 10-15 mg Vitamin C am Tag, trächtige Sauen brauchen die doppelte Menge. Grüne Pflanzen enthalten reichlich Vitamin C. Karotte, Sellerie, Rote Beete, Petersilie und Paprika sind gute Vitamin C- Quellen. Tragenden Tieren, oder wenn das Grundfutter nicht genug Vitamin C enthält, kann man Ascorbinsäure als Zusatz in das Trinkwasser geben.

    Vitamin C ist in den letzten Jahren dadurch in die Schlagzeilen geraten, dass sich die diesem Stoff nachgesagte heilende Wirkung bei Erkältungen, Grippe, Hepatitis und sogar gegen Krebs als falsch erwiesen hat. Überdosierungen von Vitamin C können Gicht fördern, Osteoporose, Harn- und Nierensteine und sogar tödliche Herzmuskelschäden verursachen.

    Diese Erkenntnisse stammen zwar vom Menschen, ob sie direkt auf Schweinchen übertragen werden dürfen ist fraglich, bemerkenswert ist immerhin, dass hier einmal der Mensch als Versuchskaninchen (guinea pig) für Meerschweinchen gedient haben könnte.

    Vitamin D

    Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Wie auch bei Vitamin A kann sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss dieses Stoffes gesundheitsschädlich sein. Vitamin D ist für den Kalziumstoffwechsel wichtig. Ein Fehlen kann zum Kalziummangel beitragen. Allerdings steigert auch ein zu hoher Gehalt im Futter die Kalzium-Aufnahme im Körper! Er sollte daher maximal 500 - 750 I.E. / kg Futter betragen! Da Vitamin D im Körper durch Sonneneinstrahlung gebildet wird, kann die Freilandhaltung zu einem ausreichenden Blutspiegel an Vitamin D beitragen.

     

     

    Vitamin E

    Vitamin E ist von Bedeutung für Herzgesundheit und Fruchtbarkeit. Ein Mangel kann zu Sterilität, Verwerfen und Totgeburten führen. Abgesehen von Sterilität können bei niedrigen Vitamin E - Spiegeln auch Muskelatrophie und Muskelschwäche auftreten. In Kombination mit dem Spurenelement Selen ist Vitamin E zur Behandlung von Muskelproblemen und bei der gefürchteten "Schlucklähme" geeignet. Trockenfutter sollte 50 mg Vitamin E pro Kilogramm enthalten. >

     

    Mineralstoffe und Spurenelemente

    Kalzium, Magnesium und Phosphor

    Kalzium, Phosphor und Magnesium werden von allen Tieren zum Aufbau gesunder Knochen und Zähne benötigt. Um Stoffwechselstörungen zu vermeiden, müssen sie in einem bestimmten Verhältnis (4:2:1) zueinander vorliegen. Die Vitamine C und D sind für die Verwertung des Kalzium wichtig.

    Da die überschüssigen Mineralien größtenteils über die Nieren ausgeschieden werden, kann Kalzium- Überversorgung oder ein gestörtes Kalzium/Phosphor- Verhältnis zu Kalkablagerungen in der Muskulatur, in Niere und Harnblase führen und Harngrieß oder Blasensteine verursachen.

    Weitere wichtige Spurenelemente sind Kalium, Natrium, Chloride, Bor, Silizium, Kobalt und Zink.

     

    Minimalanforderungen

    Nach Angaben des "Committee on Animal Nutrition of the National (US) Research Council" sind Minimalanforderungen einer Rationszusammensetzung für Meerschweinchen:

    Eiweiß 180,0 g

     

    Eisen 50 mg
    essentielle Fettsäuren 1,33-4,0 g

     

    Mangan 40 mg
    Rohfaser 150 g

     

    Zink 20 mg
    Arginin 12 g

     

    Jod 150 ug
    Histidin 3,6 g

     

    Molybdän 150 ug
    Isoleucin 6,0 g

     

    Selen 150 ug
    Leucin 10,8 g

     

    Vitamin A als

     

    Lysin 8,4 g

     

    Retinol oder 6,6 mg
    Methionin 6,0 g

     

    Beta-Carotin 28 mg
    Phenylalanin 10,8 g

     

    Vitamin D 0,025 mg
    Threonin 1,8 g

     

    Vitamin E 26,7 mg
    Tryptophan 8,4 g

     

    Vitamin K 5 mg
    Valin 16,9 g

     

    Vitamin C 200 mg
    löslicher Stickstoff * 16,9 g

     

    Biotin >0,2 mg
    Calcium 8,0 g

     

    Cholin 1,8 mg
    Phosphor 4,0 g

     

    Folsäure 3-6 mg
    Magnesium 1,0 g

     

    Niacin 10 mg
    Kalium 5,0 g

     

    Pantothensäure 20 mg
    Chlorid 0,5 g

     

    Pyridoxin 2-3 mg
    Natrium 0,5 g

     

    Riboflavin 3 mg
    Kupfer 6 mg

     

    Thiamin 2 mg

    Nährstoffe pro kg Futtermittel

     

    Die Ernährung im Einzelnen

    Der tägliche Energiebedarf für ein ausgewachsenes Schweinchen beträgt je nach Leistung 500 - 650 kJ, dies entspricht etwa 120 - 150 kcal pro kg Körpergewicht. Dieser Bedarf entspricht einer Nahrungsaufnahme von etwa 8% der eigenen Körpermasse, das wären 80 g Futter pro Tag für ein 1 kg schweres Tier. Von dieser Menge sollten maximal 10 g bis 15 g durch Kraftfutter gedeckt werden.

    Fütterungsfrequenz

    Meerschweinchen nehmen in der Natur etwa 60 - 80 mal am Tag Nahrung in kleineren Portionen auf. Das ist zum einen wichtig für die Funktion der gesamten Verdauung, zum anderen für das konsequente und korrekte Abschleifen der Backenzähne. Diese Fütterung lässt sich natürlich beim Hausmeerschweinchen nicht nachvollziehen.

    Beobachtungen der eigenen Tiere mit Garten- Freilauf haben gezeigt, dass sie sich den Tag in einen 2 Stunden - Rhythmus einteilen. Sie fressen etwa eine halbe Stunde und ziehen sich danach für anderthalb Stunden zur Siesta zurück. Dann rückt die gesamte Herde erneut zur Futtersuche aus. Bemerkenswert ist dabei, dass sie in aller Ruhe und Gemütlichkeit grasen, zwischendurch auch an bereitliegendem Heu und Obstzweigen mümmeln und nach den Mahlzeiten nie einen vollgefressenen oder schlappen Eindruck hinterlassen. Mehrere andere Schweinchenhalter bestätigten diese Beobachtungen.

    Trotzdem stürzten sich die selben Tiere im häuslichen Innengehege meist gierig auf das angebotene Futter und hörten nicht auf zu Fressen, solange Grünzeug vorhanden war. Dementsprechend lagen sie hinterher schlapp und träge bis zum nächsten "Essenfassen" im Heu.

    Das hat mich dazu veranlasst, die Tagesration auf mehrere tägliche Fütterungen zu verteilen. Je nach Möglichkeit bekommen sie nun zwischen 6 und 8 entsprechend kleinere Mahlzeiten. Zusätzlich können sie nach Belieben Heu essen und Wasser trinken.

     

    Welches Futter

    Grundfuttermittel für Meerschweinchen ist Heu, Heu, Heu und nochmals Heu. Es muss ganztägig in ausreichender Menge zur freien Aufnahme zur Verfügung stehen. Beim Verzehr von Heu wird viel Speichel gebildet, dieser optimiert das Darmmilieu und aktiviert die Verdauung. Wenn einem schon das Wasser im Mund zusammenläuft schmeckt es natürlich auch hinterher viel besser. Von anderen Autoren (Ruth Morgenegg) wird sogar empfohlen, als erste Mahlzeit des Tages ausschließlich Heu anzubieten.

    Die Leibspeise der meisten Schweinchen aber ist Grünfutter. Es schmeckt gut, enthält alle wichtigen Nährstoffe und macht nicht dick. Es darf und soll also reichlich angeboten werden. Dazu zählen vor allem Gras, viele Wiesenkräuter, Maisblätter und - bei uns zumindest der absolute "Renner" - der Löwenzahn.

    Dieses Futter sollte nicht nass sein, sondern richtig trocken. Wenn es kein trockenes Gras gibt, heute pflücken und bis morgen trocknen lassen, auch auf die Gefahr hin, dass es dann schon ein wenig welk ist. Ich pflücke für meine Tiere prinzipiell das Grünfutter am Vortag, damit es über Nacht abtrocknen kann. Für Härtefälle haben wir im Garten ein kleines Maisfeld, die großen Blätter lassen sich leicht und schnell abtrocknen. Natürlich fressen die Tiere auch in der Freilandhaltung nasses Gras, bei den relativ kleinen Mengen, die sie draußen pro Mahlzeit aufnehmen, scheint das jedoch keinen Schaden anzurichten. Die Fütterung von feuchtem Futter und auch von Gurken und Tomaten und Ähnlichem sollte grundsätzlich in größeren Mengen vermieden werden. Feuchtes Futter ist selbsterhitzend und die Tiere können davon Fehlgärungen bekommen, besonders im Blinddarm, die sich in Koliken, Durchfall oder Blähsucht äußern.

    Natürlich bekommen die eigenen Tiere auch Köstlichkeiten wie Gurke, Paprika, Fenchel und viele andere Obst- und Gemüsesorten. Dies geschieht jedoch niemals in größeren Portionen, sondern immer nur als kleines "Bonbon" zwischendurch.

    Man sollte darauf achten, dass Gras nicht an Straßenrändern oder Plätzen gepflückt wird, an denen Hunde ihre Geschäfte hinterlassen. Obst und Gemüse sollten nicht gespritzt sein, sicherheitshalber kann man sie gründlich waschen oder, wenn man ganz sicher gehen will, schälen. Allerdings enthalten die Schalen die meisten Vitamine. Saftfutter, das die Meerschweinchen bis zur nächsten Mahlzeit nicht gefressen haben, muss entfernt werden.

    Zusätzlich lege ich den Tieren Zweige von Birke, Apfel und Haselnuss auch mit Blättern ins Gehege. Vorsicht bei Pflaumenbäumen, die Rinde enthält Spuren von Blausäure.

    Wenn diese Basisfütterung mit Karotte, Apfel, Fenchel und anderem frischen Obst und Gemüse ergänzt wird, braucht man sich um die Ernährung nicht mehr viele Gedanken zu machen, dann hat man eine Fütterung, die für alle Meerschweinchen gut und gültig ist.

     

    Speedy, Lilly, Mariechen und Shelly

     

    Winterfütterung

    Leider gibt es einige Monate im Jahr, in denen dieses hauseigene Grünfutter nicht lieferbar und der Gemüsehändler letztendlich für die Futterbeschaffung zuständig ist. Hier eignen sich diverse Salate, die Tiere werden schnell selbst entscheiden, welche Sorten ihnen am besten schmecken.

    Prinzipiell können alle Salate angeboten werden, die wir als Tierhalter selbst auch essen. Es versteht sich von selbst, dass die Tiere die schönsten Blätter erhalten ;-) Ich füttere vor allem Endivien-, Eis-, Römer- und Feldsalat, dazu Chicoree und Karottenkraut, als Beilagen Petersilie und Dill.

    Auch hierbei gibt es einige Fakten zu beachten. Kopfsalat und Endivie können Nitrat besonders gut speichern. Da sogar im Trinkwasser schon erhöhte Nitratbelastungen gefunden wurden, ist auch Treibhausgemüse nicht völlig gefahrlos. Der Stickstoff aus Düngemitteln wird in den Pflanzen zu Nitrat abgebaut. In den Sommermonaten wandeln die Pflanzen das Nitrat großteils in Eiweiß um, während sie sich im Winter damit anreichern. Das mit der Pflanze aufgenommene Nitrat wird im Körper von Mensch und Tier in die krebserregenden Nitrosamine umgewandelt.

    Ich habe im Gehege auch immer Fichten- oder Tannenzweige liegen. Die Tiere verstecken sich sehr gerne darunter und sie verspeisen die Nadeln mit viel Genuss. Viele andere Nadelhölzer, speziell die als Hecken häufig genutzten Eiben und Thujen enthalten tödliche Gifte.

     

    Kartoffeln

    Eine häufige Frage ist, ob Kartoffeln an Schweinchen verfüttert werden dürfen. Kartoffeln sind besonders stärkereich und enthalten sehr viel kompakt verpackte Energie. Sie sind deshalb „Nahrungsmittel der Wahl“ zur Winterfütterung bei Tieren in Freilandhaltung. In solchen Spezialfällen ist der Magen der Schweinchen zu klein, um die Futtermenge überhaupt aufzunehmen, die alleine zur Temperaturregelung nötig wäre. Natürlich muss zwingend dazu Heu in ausreichender Menge serviert werden.

    In geringer Menge können Kartoffeln in Scheiben geschnitten roh gefüttert werden. Am vorteilhaftesten werden sie in gedämpftem Zustand angeboten. Als Kartoffelflocken sind sie ein energiereiches Kraftfutter.

    Vor der Fütterung sollten die ungenießbaren Triebspitzen und eventuelle grüne Stellen ausgeschnitten werden.

     

    Trockenfutter und seine Zusammensetzung

    Für Trockennahrung empfehlen sich folgende Inhalte:

    Rohfaser: 12 - 14%
    Rohprotein: 16 - 18%
    Rohfett: 3%
    Rohasche: 6 - 7%

    Für die Vitamin- und Mineralstoff- Gehalte im Futter gelten pro kg folgende Empfehlungen:

    Vitamin A: 12000 i.E.
    Vitamin C: 200 - 300 mg
    Vitamin D: 500 - 700 i.E.
    Kalzium: 3 - 6 g
    Magnesium: 1 - 2 g
    Phosphor: 2 - 4 g

     

    Ein- oder Mehrpelletfutter

    Die meisten Zusatzfutter werden von den Tierbesitzern mit dem Auge gekauft und so werden diese hübsch farbig zusammengestellten Mischungen genommen, weil man ja für seine Tiere etwas besonders Gutes haben will.

    Meerschweinchen sind sehr wählerische Esser und so klauben sie sich ihre Lieblingsbestandteile aus dem Futternapf heraus. Wenn ich Mischfutter gebe, dann weiß ich schon vorher genau, welches der Tiere sich was aus dem Napf holen wird. Mariechen nimmt sich die Erbsenflocken, Füchslein den Mais, Lilly die grünen, Shelly die roten Kroketten, Bianca die Powersticks und Speedy die Rosinen. Die eigentlichen Pellets bleiben weitgehend unversehrt und unverzehrt. So kann natürlich eine ausgewogene Ernährung selbst bei optimal zusammengesetztem Futter nicht funktionieren. Deshalb sollte die Einpellet -Fütterung bevorzugt werden. Das Futter ist zwar nicht so schön bunt, aber jeder einzelne Bissen enthält exakt die eingemischten Bestandteile.

     

    Absolut nichts zu suchen in Meerschweinchenfutter haben:

    Zucker, Mehl, Bäckerei- Nebenerzeugnisse, Saaten und Honig. Diese werden überwiegend zu leichtverdaulichem Zucker abgebaut und können deshalb das Darmmilieu der Meerschweinchen ungünstig beeinflussen.

    Pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse sind undefinierbare Abfallprodukte aus der Lebens- bzw. Futtermittelherstellung.

    Nüsse, Getreide, Milch- und Molkereierzeugnisse, Joghurtpulver, Milch-, Joghurt- und Schokoladendrops bestehen aus Inhaltsstoffen, die für das Meerschweinchen schwer verdaulich sind.

     

    Vitaminzusätze

    Ein gesundes und artgerecht ernährtes Meerschweinchen bedarf, zumindest im Sommer, keiner zusätzlichen Vitamingaben, da die Vitamine im Grünfutter in ausreichender Menge enthalten sind. Bei kranken, rekonvaleszenten oder Zucht- Tieren kann, besonders im Winter, eine Vitaminzufuhr erforderlich sein. Vitaminzusätze zu Futter oder Tränke sollten möglichst wenig Zucker enthalten.

    Bei der Vitaminversorgung besteht meines Erachtens sogar die Gefahr, dass zu viel des Guten verabreicht wird. Die Natur gibt nicht nur Mindest-, sonder scheinbar auch Höchstmengen vor. Wer diese unter- bzw. überschreitet läuft Gefahr, gesundheitliche Risiken einzugehen. Man war ursprünglich der Meinung, dass Vitamine ohne Probleme zu verursachen, auch in Überdosierungen keinen Schaden anrichten würden. Diese Ansicht hat sich hierzulande schon geändert. Nirgendwo wird so viel Vitamin C zugefüttert wie in den USA, nirgendwo treten Nieren- und Blasensteine so gehäuft auf wie dort. Über Bedarf, Dosierungen und die möglichen schweren Ausfallserscheinungen habe ich vorhin schon gesprochen.

     

     

    Tierisches Eiweiß

    Meerschweinchen benötigen in geringen Mengen auch tierisches Eiweiß und zwar die darin enthaltenen Aminosäuren Methionin und Lysin.

    Tierisches Eiweiß enthält die lebenswichtigen Vitamine des B-Komplexes, speziell Vitamin B12 ist nur in diesem Protein vorhanden. Im Normalbetrieb reicht die physiologische Aufnahme von Blinddarmkot, der es in Form von Bakterieneiweiß enthält. Bei trächtigen und säugenden Tieren können ein paar Tropfen Milch ins Trinkwasser, Fütterung von Katzen- oder Hundetrockenfutter einen erhöhten Bedarf ausgleichen. Manche Züchter verabreichen Garnelen als Spender von tierischem Protein, dabei hätte ich allerdings wegen des hohen Salzgehaltes und möglicher Salmonellen- Infektionen meine Bedenken.

     

    Kaninchenfutter für Meerschweinchen?

    Häufig werden Schweinchen zusammen mit Kaninchen gehalten und bekommen das gleiche Essen vorgesetzt. Handelsübliche Kaninchenfutter enthalten zu wenig Vitamin C und manchmal zu viel Vitamin D. Auch beigesetzte Kokzidiostatika sind für Meerschweinchen unnötig und werden für Kümmern, vereinzelte Todesfälle und Störungen der Darmflora verantwortlich gemacht. Meerschweinchen benötigen zum optimalen Wachstum auch etwa 30% - 35% mehr von der Aminosäure Arginin als Kaninchen.

     

    Trinken

    Der Tagesbedarf für Meerschweinchen liegt bei 80 ml Flüssigkeit pro kg KM. Es gibt viele Berichte über Schweinchen, die niemals trinken. Sie nehmen einfach genügend Flüssigkeit über die Nahrung auf. Trotzdem ist die häufig gehörte Aussage falsch, sie bräuchten kein Wasser. Es muss stets sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen. Tiere kann man so viel trinken lassen, wie sie wollen. Zuviel aufgenommenes Wasser ist im allgemeinen nicht schädlich.

    Das Trinkwasser wird am besten in offenen Näpfen angeboten und je nach Verschmutzung mehrmals täglich erneuert. In Trinkflaschen setzen sich schnell Bakterien und Algen fest, diese sind oft nicht sichtbar, schon gar nicht in den metallenen Trinknippeln, können aber schwere Darmprobleme nach sich ziehen. Außerdem müssen die Tiere beim Trinken aus Trinkflaschen eine unphysiologische Kopfhaltung einnehmen, versuchen Sie einmal, mit hochgestrecktem Kopf zu trinken.

     

    Futterumstellung

    Vorsicht bei allen plötzlichen Futterumstellungen!!! Zur Verdauung jeder Futterkomponente sind spezielle Bakterien nötig, die miteinander ein labiles Gleichgewicht bilden. Man darf deshalb niemals von heute auf morgen das Futter wechseln, sondern muss neue Futtermittel zunächst in steigender Menge dem gewohnten Essen zufügen, die Tiere also langsam an eine geänderte Ernährung gewöhnen.

     

    Künstliche Ernährung

    Aus den geschilderten anatomischen Gründen sollte ein Meerschweinchen, welches die Nahrungsaufnahme verweigert, baldmöglichst künstlich ernährt werden. Da die Zusammensetzung dieses "Päppelnahrung" unbedingt der normalen Fütterung entsprechen muss, man sollte gerade einem kranken Tier nicht zusätzlich eine Futterumstellung zumuten, geschieht dies am Besten mit dem gewohnten Trockenfutter, das in einer Kaffeemühle zusammen mit Heu im Verhältnis 1:1 gemahlen und mit Babygläschen (Apfel, Karotte ...) oder frisch erstellten Obst- und Gemüsebreis gemischt, mit einer Spritze verabreicht wird (10 - 20 ml alle 2 Stunden).

    Bewährt hat sich die Zugabe von Kotbällchen (2-3 frische Köttel in lauwarmem Wasser aufgeschwemmt) eines gesunden Meerschweinchens, welche lebende Darmkeime und Vitamine des B-Komplexes enthalten, und einer Messerspitze Vitamin- C - Pulver. Weiter Hinweise gibt es im Internet unter anderen bei der Deutschen Meerschweinchen- Liste und bei "Mette the Vette", einer dänischen Tierärztin.

     

    Jennifer und Dawn, Repräsentantinnen der Oxbowhay Company auf der Interzoo 2002 in Nürnberg.

     

    Ein hervorragendes Hilfsmittel für die künstliche Ernährung und Aufzucht von Meerschweinchen ist Critical Care von der Oxbow Hay Company. Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Nagern abgestimmt und beim Tierarzt erhältlich.

     

    Rohprotein

    16,0%

    Rohfett

    3,2%

    Rohfaser

    21,0-25,0%

    Calcium

    0,40-0,60%

    Phosphor

    0,25%

    Eisen

    184 ppm

    Kupfer

    5 ppm

    Zink

    64 ppm

    Niacin

    42 mg/kg

    Vitamin A

    2143 IE/kg

    Vitamin D

    717 IE/kg

    Vitamin E

    9 mg/kg

    Vitamin B12

    4,20 mg/kg

    Vitamin C

    2,80 mg/g

    Ein Teil der wichtigsten Inhaltsstoffe von Critical Care

     

    Mutterlose Aufzucht

    Bei Tod, schwerer Krankheit oder Verhaltensstörungen der Mutter, wenn z.B. das Junge nicht angenommen wird, müssen die Neugeborenen künstlich ernährt werden. Bei Milchmangel ist es besser, das Neugeborene bei der Mutter zu lassen und zuzufüttern, so können Körperpflege und Sozialkontakte von ihr übernommen werden. Der Milchersatz muß der Muttermilch möglichst genau entsprechen um eine gesunde Entwicklung der Jungen zu gewährleisten.

     

    Zusammensetzung der Muttermilch (Angaben pro 100 g Milch)

      Kuh Kaninchen Meerschweinchen
    Trockensubstanz (g) 13 31 19,8
    Energie (kJ) 313 862 530
    Rohprotein (g) 3,3 12,7 8,9
    strickstofffreie Extraktstoffe (g) 5 1,1 3,3
    Rohfett (g) 3,8 14,8 6,5

     

    Wenn die Ersatzmilch zu wenig Energie enthält, könne die Jungen wegen der begrenzten Aufnahmefähigkeit ihes Magens nicht genügend Kalorien aufnehmen. Das trrifft vor allem dann zu, wenn der Ersatz zu stark verdünnt wird. So ist Meerschweinchenmilch mit 80% Wasseranteil deutlich dickflüssiger als Kuhmilch (87%).

    Fettgehalt

    Fett ist der bedeutendste Energieträger. Neben dem absoluten Fettanteil ist auch dessen Verdaulichkeit von Bedeutung, schwer verdauliche Fette können zu Verstopfungen oder Durchfällen führen. Damit die Fette dem Fettsäuremuster der Muttermilch entsprechen, verwendet man bei Pflanzenfressern Butter oder Sahne. Als Emulgator zum Mischen des Fettes mit den wässrigen Bestandteilen ist Eigelb sehr gut geeignet, das gleichzeitig als Energielieferant fungiert.

    Eiweißgehalt

    Die Verträglichkeit von Eiweiß hängt von seinem unterschiedlichen Gerinnungsverhalten beim Kontakt mit der Magensäure ab. Am besten wird Magerquark als Eiweißquelle genutzt, da in diesem das Milcheiweiß bereits geronnen ist.

    Kohlenhydrate

    Die Zucker lassen sich ohne größere Umwege direkt zur Energiegewinnung verstoffwechseln. Saugenden Jungtieren darf jedoch ausschließlich Milchzucker (Laktose) verfüttert werden, weil ihr Körper noch nicht in der Lage ist, Rohrzucker zu verdauen. Auch sind die Möglichkeiten zur Laktoseverdauung unterschiedlich, ein Zuviel wird zu Durchfall führen. Milchzuckerreiche Babynahrung, die häufig auch Rohrzucker enthält, ist deshalb für Meerschweinchen ungeeignet.

    Mengen- und Spurenelemente

    Die Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen (Kalzium, Phosphor, Eisen, Kupfer u.a.) erfolgt am Besten über einen Mineralfutterzusatz.

     

    Rezept für Ersatzmilch für Kaninchen und Meerschweinchen

    Futtermittel (Anteil in Prozent) Kaninchen Meerschweinchen
    Magerquark 65 38
    Eigelb 3 3
    Rahm (30% Fett) 25 7
    Vollmilch - 48
    Speiseöl 5 1
    Mineralfutter (mit ca. 20%Kalzium, 5-8% Phosphor) 2 2

     

    Futtermenge

    Da neugeborene Meerschweinchen schon ab dem ersten Lebenstag selbständig Nahrung aufnehmen, genügt eine täglich Beifütterung je nach Größe und Gewicht zwischen 5 und 20 g Futter, die auf 2-3 Mahlzeiten verteilt wird. Wichtig zur Kontrolle ist oftmaliges Wiegen, die tägliche Zunahme soll bei 4 - 7 g liegen.

    Sonstiges

    Um Störungen der Verdauung vorzubeugen, muss die Milchtemperatur etwa 38 Grad betragen. Zum Auslösen von Kot- und Harnabsatz, der vom Muttertier durch intensives Ablecken in Gang gebracht würde, muss man die Jungen vor und nach jeder Mahlzeit am Bauch und im Bereich des Afters vorsichtig mit einem feuchten Tuch massieren. Junge Meerschweinchen werden in sitzender Stellung gefüttert, im Gegensatz zu Kaninchen oder Chinchillas, die in Rückenlage Flüssignahrung aufnehmen.

     

    Mögliche Folgen einer Fehlernährung

    Blasenentzündungen

    Hohe Zuckerwerte in der Nahrung beeinflussen den pH-Wert des Urin und säuern ihn an. Das kann zu einer Blasenentzündung führen, die Tiere trinken auch weniger, haben Schmerzen wegen der Reizung der Schleimhaut von Niere und Blase, die Haut und Haare in der Genitalregion entzünden sich ("Urin- Verbrennung"). Durch Ablecken werden Mund, Lippen und Zunge wund und die Tiere hören auf zu Fressen.

    Aus England kommt die Warnung, dass ein Zusammenhang zwischen den Farbstoffen, die in Schweinchenfutter verwendet werden (E133, E102, E110 und E124) und Blasenproblemen bestehen kann. Man berichtet über einen signifikanten Anstieg von Entzündungen der Harnwege und Nieren/Blasensteinen bei Tieren, die viel „buntes“ Futter aufnehmen. 90% dieser Tiere zeigten extrem hohe Zuckerwerte im Urin. Nach drei Wochen einer Diät aus Heu, Kohl und gemahlenem Hafer lagen die Zuckerwerte entweder im Normalbereich oder waren erheblich besser. Bei den Tieren, deren Messwerte sich normalisiert hatten, stiegen diese nach Fütterung des gewohnten "farbigen" Futters innerhalb von 6 Wochen wieder auf Extremwerte an. Bei schlecht therapierbarem Lippengrind oder wenn Unklarheit über potentiell schädliche Farbstoffe im Futter besteht, einfach mal einen Glukose- Teststreifen in den Urin halten.

    Blasenschlamm

    Der Harn von Meerschweinchen kann, je nach Art der Fütterung und Tränke von völlig farblos und flüssig bis hin zu zähfließend und rötlich oder milchig sein. Weiße oder andersfarbene Beimengungen nennt man "Blasenschlamm". Das kann bei häufigerem Auftreten als erstes Anzeichen einer Blasenkrankheit gedeutet werden und zu Komplikationen mit Blasensteinen führen. Beim Blasenschlamm handelt es sich meist um kalziumhaltige Steine. Ursache ist ein Überangebot von Kalzium bzw. Vitamin D mit der Nahrung, speziell mit Luzerneheu und auch zuviel Körner- und Trockenfutter. Fördernd kann auch Wassermangel sein. Lässt man nämlich Kraftfutter und Leckereien weg, dann nimmt der Urin in kurzer Zeit häufig wieder ein farbloses Aussehen an.

    Dermatitiden

    Das Fehlen essentieller Fettsäuren kann zu Dermatitiden führen. Zugabe von Omega 3 und Omega 6 -Fettsäuren kann dies verhindern. Nachtkerze, Borretsch und Sonnenblumenöl (Omega 6), Leinöl (Omega 3) und Hanföl (Omega 3 und 6) enthalten ausreichende Mengen dieser Fettsäuren.

    Durchfälle

    treten nach Aufnahme verdorbenen, verschmutzten, erhitzten, gefrorenen, feuchten oder schimmligen Futters auf. Schädigungen entstehen häufig auch durch Gabe von Antibiotika. Jede Störung der physiologischen Mikroflora kann zur unkontrollierten Vermehrung von Mikroorganismen führen, welche die zelluloseverdauenden Bakterien überwuchern. Eine systemische Gabe von Antibiotika ist nach gründlicher Abwägung nur dann indiziert, wenn eine lebensbedrohliche bakterielle Erkrankung nicht anders behandelt werden kann.

    Eiweißmangel

    Unterschreitet der Rohproteingehalt 8 %, so wird die Verdaulichkeit des Futters herabgesetzt und die Aufnahme der Mineralstoffe ist reduziert. Es können Mangelerscheinungen auftreten wie Apathie, Ödeme, Bauchwassersucht, Austrocknung, Gewichtsabnahme, Haarausfall bzw. Ausdünnung des Fells oder Fellveränderungen besonders an den Flanken, Brustkorb, Kuppe und zwischen den Ohren.

    Eiweißvergiftung

    Im Gegensatz dazu kann eine Proteinüberversorgung zu verzögertem Wachstum führen oder bei Zuchttieren Verwerfen auslösen!

    Toxikose

    Bei hoher Leistung und gleichzeitiger ungenügender Energieversorgung kann es zu einer fatalen Entgleisung des Kohlenhydrat- Stoffwechsels kommen, die durch erhöhtes Auftreten von Ketonkörpern in Blut und Harn gekennzeichnet ist. Ich hoffe, Sie kennen diesen Zustand nur vom Hörensagen, es handelt sich um die gefürchtete Trächtigkeitstoxikose.

    Trommelsucht

    Entsteht als Folge von Fehlgärungen im Blinddarm. Stärke wird zu Zucker abgebaut und dieser wird durch Hefen vergoren. In der Folge bilden sich Gase, die nicht entweichen können, so dass der Darm aufbläht und die Tiere hochgradige Bauchschmerzen erleiden.

    Tympanie

    nach Fütterung von frischem Klee, erhitztem Grünfutter, erhitztem oder zu jungem Heu, stärkereichen Futtermitteln in Kombination mit Kohl, überfrorenen Rüben oder Kohlblättern im Herbst.

    Verfettung

    Die Tiere nehmen zu viel Kalorien auf und können wegen des Überangebotes an Energie verfetten. Übergewichtige Tiere neigen zu Ballenabszessen, Bewegungsmangel und Herz-Kreislauf- Erkrankungen.

    Verstopfung

    Kann als Folge der Verfütterung ballaststoffreichen, wasserarmen Grünfutters und/ oder unzureichenden Wasserangebotes auftreten. Bei älteren Böcken kann es auch zur Verstopfung der Perinealtaschen führen.

    Zahnfehlstellungen

    können sich durch Kalziummangel ausbilden. Eine überwiegend aus stärke- und zuckerreichen Futtermitteln bestehende Diät liefert möglicherweise zu wenig Kalzium, was sich dann besonders durch Zahnfehlstellungen erkennen lässt. Weil Körnerfutter nur mit den Zähnen zerquetscht und nicht lange genug mit den Backenzähnen gemahlen wird, können durch ungenügenden Zahnabrieb überlange Zähne und Brückenbildungen entstehen. Die Aufnahme von Heu garantiert jederzeit eine ausreichende Kalziumversorgung.

     

     

    Futteranalysen

    Futter- Analysen- Tabelle (Dawn Hromanik, 20. Jul 99)

    Futtermittel

    Energie

    Rohprotein

    Rohfaser

    Ca

    Ph

    Mg

    Vit C

    100 g enthalten

    kcal.

    g

    g

    mg

    mg

    mg

    mg

     

     

     

     

     

     

     

     

    Grünfutter

     

     

     

     

     

     

     

    Arugula

    25,00

    2,50

    1,60

    160,00

    52,00

    47,00

     

    Basilikum frisch

    27,00

    2,50

    3,90

    154,00

    69,00

    81,00

     

    Basilikum trocken

    251,20

    14,36

    40,50

    2113,33

    422,00

    490,00

     

    Blumenkohl

    25,00

    1,98

    2,50

    22,00

    44,00

    15,00

    4,40

    Borretsch

    21,00

    1,80

    NA

    93,00

    53,00

    52,00

     

    Chicoree

    23,00

    1,70

    4,00

    100,00

    47,00

    30,00

     

    Cilantro

    24,00

    2,02

    2,80

    67,00

    54,00

    26,00

    17,27

    Collard greens

    30,00

    2,40

    3,60

    145,00

    10,00

    9,00

    5,00

    Endivie

    17,00

    1,25

    3,10

    52,00

    28,00

    15,00

    1,50

    Karotten

    43,00

    1,03

    3,00

    27,00

    44,00

    15,00

    0,17

    Karottenkraut

     

    13,00

    18,00

    1940,00

    190,00

     

     

    Kohl

    50,00

    3,30

    2,00

    135,00

    56,00

    34,00

    120,00

    Löwenzahn

    45,00

    2,70

    3,50

    187,00

    66,00

    36,00

     

    Sellerie

    16,00

    0,75

    1,70

    40,00

    25,00

    11,00

    0,35

     

     

     

     

     

     

     

     

    Salate

     

     

     

     

     

     

     

    Butterhead

    13,00

    1,29

    1,00

    32,00

    13,00

    23,00

     

    Eisberg

    12,00

    1,00

    1,40

    19,00

    20,00

    9,00

    0,38

    Römer

    14,00

    1,60

    1,70

    36,00

    6,00

    45,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Gemüse

     

     

     

     

     

     

     

    Petersilie

    36,00

    2,90

    3,30

    138,00

    58,00

    50,00

    30,94

    Senf

    26,00

    2,70

    3,30

    103,00

    43,00

    32,00

     

    Spinat

    22,00

    2,80

    2,70

    99,00

    49,00

    79,00

    4,13

    Brunnenkresse

    11,00

    2,30

    1,50

    120,00

    60,00

    21,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Obst

     

     

     

     

     

     

     

    Apfel

    0,19

    2,70

    7,00

    7,00

    5,00

    5,70

     

    Banane

    92,00

    1,03

    2,40

    6,00

    20,00

    29,00

    9,10

    Birne

    59,00

    0,39

    2,40

    11,00

    11,00

    6,00

     

    Ananas

    49,00

    0,39

    1,20

    7,00

    14,00

    7,00

    15,40

    Obstkonserven

    60,00

    0,42

    0,80

    14,00

    6,00

    14,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Getreidesorten

     

     

     

     

     

     

     

    Hafer, gemahlen

    368,00

    14,20

    9,00

    383,00

    451,00

    134,00

     

    Multigrain cheerios

    373,00

    8,50

    6,40

    190,00

    381,00

    99,00

     

    Weizen, gemahlen

    360,00

    10,90

    9,80

    41,00

    363,00

    170,00

     

    All Bran

    264,00

    12,20

    32,30

    353,00

    980,00

    429,00

    50,00

    Fiber One

    205,00

    9,20

    0,50

    195,00

    561,00

    227,00

     

    Cheerios

    365,00

    10,48

    8,80

    184,00

    380,00

    109,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Heu

     

     

     

     

     

     

     

    Alafalfa pb

     

    18,10

    33,00

    2200,00

    320,00

     

     

    Brome (MB)

     

    12,00

    35,00

    330,00

    250,00

     

     

    Orchard

     

    11,00

    32,00

    320,00

    260,00

     

     

    Sweet clover

     

    16,00

    33,00

    1300,00

    1900,00

     

     

    Timothy IM

     

    12,00

    24,00

    400,00

    280,00

     

     

    Timothy MB

     

    9,00

    30,00

    580,00

    26,00

     

     

    Wheat Straw

     

    3,60

    44,00

    160,00

    70,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Getreide

     

     

     

     

     

     

     

    Mais

     

    9,00

    2,20

    30,00

    300,00

     

     

    Hafer

     

    11,50

    12,00

    80,00

    330,00

     

     

    Weizen

     

    14,50

    11,00

    80,00

    1150,00

     

     

    Weizenmehl

     

    24,00

    3,50

    40,00

    800,00

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fertigfutter

     

     

     

     

     

     

     

    Cavy Perf

     

    18,00

    20,00

    880,00

    430,00

     

     

    Cavy Cusine

     

    14,00

    26,80

    580,00

    330,00

     

     

    B. Basic/T

     

    14,00

    26,80

    580,00

    330,00

     

     




    die humanen Hauptdarsteller

    Gaby und ein zufällig anwesender Fan

     

    Quellenangaben

    Böhmer, E.: persönl. Mitteilungen, BpT-Seminar Zahnheilkunde, 1999
    Cooper/Schiller: Anatomy of the Guinea Pig; Harvard University Press 1975
    Drescher, B.: Snacks für Kaninchen und Meerschweinchen
    Drescher, B.: Heimtiere in der Kleintiersprechstunde (2): Meerschweinchen; Tagungsunterlagen des VetMedLabor
    Francis, B.: Nutrition for Rabbits and Guinea Pigs, http://www.galens-garden.mcmail.com/nutritio.htm
    Gabrisch K./Zwart P.: Krankheiten der Heimtiere; Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover, 2001
    Hamel, I.: Das Meerschweinchen als Patient; Enke Verlag, Stuttgart
    Kienzle, E.; Landes, E.: Aufzucht verwaister Jungtiere. Kleintierpraxis 1995; 40: 681 ff
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