Wann werden die Menschen lernen, daß Futter für
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| Eiweiß | 180,0 g |
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Eisen | 50 mg |
| essentielle Fettsäuren | 1,33-4,0 g |
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Mangan | 40 mg |
| Rohfaser | 150 g |
|
Zink | 20 mg |
| Arginin | 12 g |
|
Jod | 150 ug |
| Histidin | 3,6 g |
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Molybdän | 150 ug |
| Isoleucin | 6,0 g |
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Selen | 150 ug |
| Leucin | 10,8 g |
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Vitamin A als |
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| Lysin | 8,4 g |
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Retinol oder | 6,6 mg |
| Methionin | 6,0 g |
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Beta-Carotin | 28 mg |
| Phenylalanin | 10,8 g |
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Vitamin D | 0,025 mg |
| Threonin | 1,8 g |
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Vitamin E | 26,7 mg |
| Tryptophan | 8,4 g |
|
Vitamin K | 5 mg |
| Valin | 16,9 g |
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Vitamin C | 200 mg |
| löslicher Stickstoff * | 16,9 g |
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Biotin | >0,2 mg |
| Calcium | 8,0 g |
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Cholin | 1,8 mg |
| Phosphor | 4,0 g |
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Folsäure | 3-6 mg |
| Magnesium | 1,0 g |
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Niacin | 10 mg |
| Kalium | 5,0 g |
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Pantothensäure | 20 mg |
| Chlorid | 0,5 g |
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Pyridoxin | 2-3 mg |
| Natrium | 0,5 g |
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Riboflavin | 3 mg |
| Kupfer | 6 mg |
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Thiamin | 2 mg |
Der tägliche Energiebedarf für ein ausgewachsenes Schweinchen beträgt je nach Leistung 500 - 650 kJ, dies entspricht etwa 120 - 150 kcal pro kg Körpergewicht. Dieser Bedarf entspricht einer Nahrungsaufnahme von etwa 8% der eigenen Körpermasse, das wären 80 g Futter pro Tag für ein 1 kg schweres Tier. Von dieser Menge sollten maximal 10 g bis 15 g durch Kraftfutter gedeckt werden.
Meerschweinchen nehmen in der Natur etwa 60 - 80 mal am Tag Nahrung in kleineren Portionen auf. Das ist zum einen wichtig für die Funktion der gesamten Verdauung, zum anderen für das konsequente und korrekte Abschleifen der Backenzähne. Diese Fütterung lässt sich natürlich beim Hausmeerschweinchen nicht nachvollziehen.
Beobachtungen der eigenen Tiere mit Garten- Freilauf haben gezeigt, dass sie sich den Tag in einen 2 Stunden - Rhythmus einteilen. Sie fressen etwa eine halbe Stunde und ziehen sich danach für anderthalb Stunden zur Siesta zurück. Dann rückt die gesamte Herde erneut zur Futtersuche aus. Bemerkenswert ist dabei, dass sie in aller Ruhe und Gemütlichkeit grasen, zwischendurch auch an bereitliegendem Heu und Obstzweigen mümmeln und nach den Mahlzeiten nie einen vollgefressenen oder schlappen Eindruck hinterlassen. Mehrere andere Schweinchenhalter bestätigten diese Beobachtungen.
Trotzdem stürzten sich die selben Tiere im häuslichen Innengehege meist gierig auf das angebotene Futter und hörten nicht auf zu Fressen, solange Grünzeug vorhanden war. Dementsprechend lagen sie hinterher schlapp und träge bis zum nächsten "Essenfassen" im Heu.
Das hat mich dazu veranlasst, die Tagesration auf mehrere tägliche Fütterungen zu verteilen. Je nach Möglichkeit bekommen sie nun zwischen 6 und 8 entsprechend kleinere Mahlzeiten. Zusätzlich können sie nach Belieben Heu essen und Wasser trinken.

Grundfuttermittel für Meerschweinchen ist Heu, Heu, Heu und nochmals Heu. Es muss ganztägig in ausreichender Menge zur freien Aufnahme zur Verfügung stehen. Beim Verzehr von Heu wird viel Speichel gebildet, dieser optimiert das Darmmilieu und aktiviert die Verdauung. Wenn einem schon das Wasser im Mund zusammenläuft schmeckt es natürlich auch hinterher viel besser. Von anderen Autoren (Ruth Morgenegg) wird sogar empfohlen, als erste Mahlzeit des Tages ausschließlich Heu anzubieten.
Die Leibspeise der meisten Schweinchen aber ist Grünfutter. Es schmeckt gut, enthält alle wichtigen Nährstoffe und macht nicht dick. Es darf und soll also reichlich angeboten werden. Dazu zählen vor allem Gras, viele Wiesenkräuter, Maisblätter und - bei uns zumindest der absolute "Renner" - der Löwenzahn.
Dieses Futter sollte nicht nass sein, sondern richtig trocken. Wenn es kein trockenes Gras gibt, heute pflücken und bis morgen trocknen lassen, auch auf die Gefahr hin, dass es dann schon ein wenig welk ist. Ich pflücke für meine Tiere prinzipiell das Grünfutter am Vortag, damit es über Nacht abtrocknen kann. Für Härtefälle haben wir im Garten ein kleines Maisfeld, die großen Blätter lassen sich leicht und schnell abtrocknen. Natürlich fressen die Tiere auch in der Freilandhaltung nasses Gras, bei den relativ kleinen Mengen, die sie draußen pro Mahlzeit aufnehmen, scheint das jedoch keinen Schaden anzurichten. Die Fütterung von feuchtem Futter und auch von Gurken und Tomaten und Ähnlichem sollte grundsätzlich in größeren Mengen vermieden werden. Feuchtes Futter ist selbsterhitzend und die Tiere können davon Fehlgärungen bekommen, besonders im Blinddarm, die sich in Koliken, Durchfall oder Blähsucht äußern.
Natürlich bekommen die eigenen Tiere auch Köstlichkeiten wie Gurke, Paprika, Fenchel und viele andere Obst- und Gemüsesorten. Dies geschieht jedoch niemals in größeren Portionen, sondern immer nur als kleines "Bonbon" zwischendurch.
Man sollte darauf achten, dass Gras nicht an Straßenrändern oder Plätzen gepflückt wird, an denen Hunde ihre Geschäfte hinterlassen. Obst und Gemüse sollten nicht gespritzt sein, sicherheitshalber kann man sie gründlich waschen oder, wenn man ganz sicher gehen will, schälen. Allerdings enthalten die Schalen die meisten Vitamine. Saftfutter, das die Meerschweinchen bis zur nächsten Mahlzeit nicht gefressen haben, muss entfernt werden.
Zusätzlich lege ich den Tieren Zweige von Birke, Apfel und Haselnuss auch mit Blättern ins Gehege. Vorsicht bei Pflaumenbäumen, die Rinde enthält Spuren von Blausäure.
Wenn diese Basisfütterung mit Karotte, Apfel, Fenchel und anderem frischen Obst und Gemüse ergänzt wird, braucht man sich um die Ernährung nicht mehr viele Gedanken zu machen, dann hat man eine Fütterung, die für alle Meerschweinchen gut und gültig ist.

Leider gibt es einige Monate im Jahr, in denen dieses hauseigene Grünfutter nicht lieferbar und der Gemüsehändler letztendlich für die Futterbeschaffung zuständig ist. Hier eignen sich diverse Salate, die Tiere werden schnell selbst entscheiden, welche Sorten ihnen am besten schmecken.
Prinzipiell können alle Salate angeboten werden, die wir als Tierhalter selbst auch essen. Es versteht sich von selbst, dass die Tiere die schönsten Blätter erhalten ;-) Ich füttere vor allem Endivien-, Eis-, Römer- und Feldsalat, dazu Chicoree und Karottenkraut, als Beilagen Petersilie und Dill.
Auch hierbei gibt es einige Fakten zu beachten. Kopfsalat und Endivie können Nitrat besonders gut speichern. Da sogar im Trinkwasser schon erhöhte Nitratbelastungen gefunden wurden, ist auch Treibhausgemüse nicht völlig gefahrlos. Der Stickstoff aus Düngemitteln wird in den Pflanzen zu Nitrat abgebaut. In den Sommermonaten wandeln die Pflanzen das Nitrat großteils in Eiweiß um, während sie sich im Winter damit anreichern. Das mit der Pflanze aufgenommene Nitrat wird im Körper von Mensch und Tier in die krebserregenden Nitrosamine umgewandelt.
Ich habe im Gehege auch immer Fichten- oder Tannenzweige liegen. Die Tiere verstecken sich sehr gerne darunter und sie verspeisen die Nadeln mit viel Genuss. Viele andere Nadelhölzer, speziell die als Hecken häufig genutzten Eiben und Thujen enthalten tödliche Gifte.
Eine häufige Frage ist, ob Kartoffeln an Schweinchen verfüttert werden dürfen. Kartoffeln sind besonders stärkereich und enthalten sehr viel kompakt verpackte Energie. Sie sind deshalb „Nahrungsmittel der Wahl“ zur Winterfütterung bei Tieren in Freilandhaltung. In solchen Spezialfällen ist der Magen der Schweinchen zu klein, um die Futtermenge überhaupt aufzunehmen, die alleine zur Temperaturregelung nötig wäre. Natürlich muss zwingend dazu Heu in ausreichender Menge serviert werden.
In geringer Menge können Kartoffeln in Scheiben geschnitten roh gefüttert werden. Am vorteilhaftesten werden sie in gedämpftem Zustand angeboten. Als Kartoffelflocken sind sie ein energiereiches Kraftfutter.
Vor der Fütterung sollten die ungenießbaren Triebspitzen und eventuelle grüne Stellen ausgeschnitten werden.
Für Trockennahrung empfehlen sich folgende Inhalte:
| Rohfaser: | 12 - 14% |
| Rohprotein: | 16 - 18% |
| Rohfett: | 3% |
| Rohasche: | 6 - 7% |
Für die Vitamin- und Mineralstoff- Gehalte im Futter gelten pro kg folgende Empfehlungen:
| Vitamin A: | 12000 i.E. |
| Vitamin C: | 200 - 300 mg |
| Vitamin D: | 500 - 700 i.E. |
| Kalzium: | 3 - 6 g |
| Magnesium: | 1 - 2 g |
| Phosphor: | 2 - 4 g |
Die meisten Zusatzfutter werden von den Tierbesitzern mit dem Auge gekauft und so werden diese hübsch farbig zusammengestellten Mischungen genommen, weil man ja für seine Tiere etwas besonders Gutes haben will.
Meerschweinchen sind sehr wählerische Esser und so klauben sie sich ihre Lieblingsbestandteile aus dem Futternapf heraus. Wenn ich Mischfutter gebe, dann weiß ich schon vorher genau, welches der Tiere sich was aus dem Napf holen wird. Mariechen nimmt sich die Erbsenflocken, Füchslein den Mais, Lilly die grünen, Shelly die roten Kroketten, Bianca die Powersticks und Speedy die Rosinen. Die eigentlichen Pellets bleiben weitgehend unversehrt und unverzehrt. So kann natürlich eine ausgewogene Ernährung selbst bei optimal zusammengesetztem Futter nicht funktionieren. Deshalb sollte die Einpellet -Fütterung bevorzugt werden. Das Futter ist zwar nicht so schön bunt, aber jeder einzelne Bissen enthält exakt die eingemischten Bestandteile.

Zucker, Mehl, Bäckerei- Nebenerzeugnisse, Saaten und Honig. Diese werden überwiegend zu leichtverdaulichem Zucker abgebaut und können deshalb das Darmmilieu der Meerschweinchen ungünstig beeinflussen.
Pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse sind undefinierbare Abfallprodukte aus der Lebens- bzw. Futtermittelherstellung.
Nüsse, Getreide, Milch- und Molkereierzeugnisse, Joghurtpulver, Milch-, Joghurt- und Schokoladendrops bestehen aus Inhaltsstoffen, die für das Meerschweinchen schwer verdaulich sind.
Ein gesundes und artgerecht ernährtes Meerschweinchen bedarf, zumindest im Sommer, keiner zusätzlichen Vitamingaben, da die Vitamine im Grünfutter in ausreichender Menge enthalten sind. Bei kranken, rekonvaleszenten oder Zucht- Tieren kann, besonders im Winter, eine Vitaminzufuhr erforderlich sein. Vitaminzusätze zu Futter oder Tränke sollten möglichst wenig Zucker enthalten.
Bei der Vitaminversorgung besteht meines Erachtens sogar die Gefahr, dass zu viel des Guten verabreicht wird. Die Natur gibt nicht nur Mindest-, sonder scheinbar auch Höchstmengen vor. Wer diese unter- bzw. überschreitet läuft Gefahr, gesundheitliche Risiken einzugehen. Man war ursprünglich der Meinung, dass Vitamine ohne Probleme zu verursachen, auch in Überdosierungen keinen Schaden anrichten würden. Diese Ansicht hat sich hierzulande schon geändert. Nirgendwo wird so viel Vitamin C zugefüttert wie in den USA, nirgendwo treten Nieren- und Blasensteine so gehäuft auf wie dort. Über Bedarf, Dosierungen und die möglichen schweren Ausfallserscheinungen habe ich vorhin schon gesprochen.

Meerschweinchen benötigen in geringen Mengen auch tierisches Eiweiß und zwar die darin enthaltenen Aminosäuren Methionin und Lysin.
Tierisches Eiweiß enthält die lebenswichtigen Vitamine des B-Komplexes, speziell Vitamin B12 ist nur in diesem Protein vorhanden. Im Normalbetrieb reicht die physiologische Aufnahme von Blinddarmkot, der es in Form von Bakterieneiweiß enthält. Bei trächtigen und säugenden Tieren können ein paar Tropfen Milch ins Trinkwasser, Fütterung von Katzen- oder Hundetrockenfutter einen erhöhten Bedarf ausgleichen. Manche Züchter verabreichen Garnelen als Spender von tierischem Protein, dabei hätte ich allerdings wegen des hohen Salzgehaltes und möglicher Salmonellen- Infektionen meine Bedenken.
Häufig werden Schweinchen zusammen mit Kaninchen gehalten und bekommen das gleiche Essen vorgesetzt. Handelsübliche Kaninchenfutter enthalten zu wenig Vitamin C und manchmal zu viel Vitamin D. Auch beigesetzte Kokzidiostatika sind für Meerschweinchen unnötig und werden für Kümmern, vereinzelte Todesfälle und Störungen der Darmflora verantwortlich gemacht. Meerschweinchen benötigen zum optimalen Wachstum auch etwa 30% - 35% mehr von der Aminosäure Arginin als Kaninchen.
Der Tagesbedarf für Meerschweinchen liegt bei 80 ml Flüssigkeit pro kg KM. Es gibt viele Berichte über Schweinchen, die niemals trinken. Sie nehmen einfach genügend Flüssigkeit über die Nahrung auf. Trotzdem ist die häufig gehörte Aussage falsch, sie bräuchten kein Wasser. Es muss stets sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen. Tiere kann man so viel trinken lassen, wie sie wollen. Zuviel aufgenommenes Wasser ist im allgemeinen nicht schädlich.
Das Trinkwasser wird am besten in offenen Näpfen angeboten und je nach Verschmutzung mehrmals täglich erneuert. In Trinkflaschen setzen sich schnell Bakterien und Algen fest, diese sind oft nicht sichtbar, schon gar nicht in den metallenen Trinknippeln, können aber schwere Darmprobleme nach sich ziehen. Außerdem müssen die Tiere beim Trinken aus Trinkflaschen eine unphysiologische Kopfhaltung einnehmen, versuchen Sie einmal, mit hochgestrecktem Kopf zu trinken.
Vorsicht bei allen plötzlichen Futterumstellungen!!! Zur Verdauung jeder Futterkomponente sind spezielle Bakterien nötig, die miteinander ein labiles Gleichgewicht bilden. Man darf deshalb niemals von heute auf morgen das Futter wechseln, sondern muss neue Futtermittel zunächst in steigender Menge dem gewohnten Essen zufügen, die Tiere also langsam an eine geänderte Ernährung gewöhnen.
Aus den geschilderten anatomischen Gründen sollte ein Meerschweinchen, welches die Nahrungsaufnahme verweigert, baldmöglichst künstlich ernährt werden. Da die Zusammensetzung dieses "Päppelnahrung" unbedingt der normalen Fütterung entsprechen muss, man sollte gerade einem kranken Tier nicht zusätzlich eine Futterumstellung zumuten, geschieht dies am Besten mit dem gewohnten Trockenfutter, das in einer Kaffeemühle zusammen mit Heu im Verhältnis 1:1 gemahlen und mit Babygläschen (Apfel, Karotte ...) oder frisch erstellten Obst- und Gemüsebreis gemischt, mit einer Spritze verabreicht wird (10 - 20 ml alle 2 Stunden).
Bewährt hat sich die Zugabe von Kotbällchen (2-3 frische Köttel in lauwarmem Wasser aufgeschwemmt) eines gesunden Meerschweinchens, welche lebende Darmkeime und Vitamine des B-Komplexes enthalten, und einer Messerspitze Vitamin- C - Pulver. Weiter Hinweise gibt es im Internet unter anderen bei der Deutschen Meerschweinchen- Liste und bei "Mette the Vette", einer dänischen Tierärztin.

Ein hervorragendes Hilfsmittel für die künstliche Ernährung und Aufzucht von Meerschweinchen ist Critical Care von der Oxbow Hay Company. Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Nagern abgestimmt und beim Tierarzt erhältlich.
| Rohprotein | 16,0% |
| Rohfett | 3,2% |
| Rohfaser | 21,0-25,0% |
| Calcium | 0,40-0,60% |
| Phosphor | 0,25% |
| Eisen | 184 ppm |
| Kupfer | 5 ppm |
| Zink | 64 ppm |
| Niacin | 42 mg/kg |
| Vitamin A | 2143 IE/kg |
| Vitamin D | 717 IE/kg |
| Vitamin E | 9 mg/kg |
| Vitamin B12 | 4,20 mg/kg |
| Vitamin C | 2,80 mg/g |
Bei Tod, schwerer Krankheit oder Verhaltensstörungen der Mutter, wenn z.B. das Junge nicht angenommen wird, müssen die Neugeborenen künstlich ernährt werden. Bei Milchmangel ist es besser, das Neugeborene bei der Mutter zu lassen und zuzufüttern, so können Körperpflege und Sozialkontakte von ihr übernommen werden. Der Milchersatz muß der Muttermilch möglichst genau entsprechen um eine gesunde Entwicklung der Jungen zu gewährleisten.
Zusammensetzung der Muttermilch (Angaben pro 100 g Milch) |
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| Kuh | Kaninchen | Meerschweinchen | |
| Trockensubstanz (g) | 13 | 31 | 19,8 |
| Energie (kJ) | 313 | 862 | 530 |
| Rohprotein (g) | 3,3 | 12,7 | 8,9 |
| strickstofffreie Extraktstoffe (g) | 5 | 1,1 | 3,3 |
| Rohfett (g) | 3,8 | 14,8 | 6,5 |
Wenn die Ersatzmilch zu wenig Energie enthält, könne die Jungen wegen der begrenzten Aufnahmefähigkeit ihes Magens nicht genügend Kalorien aufnehmen. Das trrifft vor allem dann zu, wenn der Ersatz zu stark verdünnt wird. So ist Meerschweinchenmilch mit 80% Wasseranteil deutlich dickflüssiger als Kuhmilch (87%).
Fett ist der bedeutendste Energieträger. Neben dem absoluten Fettanteil ist auch dessen Verdaulichkeit von Bedeutung, schwer verdauliche Fette können zu Verstopfungen oder Durchfällen führen. Damit die Fette dem Fettsäuremuster der Muttermilch entsprechen, verwendet man bei Pflanzenfressern Butter oder Sahne. Als Emulgator zum Mischen des Fettes mit den wässrigen Bestandteilen ist Eigelb sehr gut geeignet, das gleichzeitig als Energielieferant fungiert.
Die Verträglichkeit von Eiweiß hängt von seinem unterschiedlichen Gerinnungsverhalten beim Kontakt mit der Magensäure ab. Am besten wird Magerquark als Eiweißquelle genutzt, da in diesem das Milcheiweiß bereits geronnen ist.
Die Zucker lassen sich ohne größere Umwege direkt zur Energiegewinnung verstoffwechseln. Saugenden Jungtieren darf jedoch ausschließlich Milchzucker (Laktose) verfüttert werden, weil ihr Körper noch nicht in der Lage ist, Rohrzucker zu verdauen. Auch sind die Möglichkeiten zur Laktoseverdauung unterschiedlich, ein Zuviel wird zu Durchfall führen. Milchzuckerreiche Babynahrung, die häufig auch Rohrzucker enthält, ist deshalb für Meerschweinchen ungeeignet.
Die Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen (Kalzium, Phosphor, Eisen, Kupfer u.a.) erfolgt am Besten über einen Mineralfutterzusatz.
Rezept für Ersatzmilch für Kaninchen und Meerschweinchen |
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| Futtermittel (Anteil in Prozent) | Kaninchen | Meerschweinchen |
| Magerquark | 65 | 38 |
| Eigelb | 3 | 3 |
| Rahm (30% Fett) | 25 | 7 |
| Vollmilch | - | 48 |
| Speiseöl | 5 | 1 |
| Mineralfutter (mit ca. 20%Kalzium, 5-8% Phosphor) | 2 | 2 |
Da neugeborene Meerschweinchen schon ab dem ersten Lebenstag selbständig Nahrung aufnehmen, genügt eine täglich Beifütterung je nach Größe und Gewicht zwischen 5 und 20 g Futter, die auf 2-3 Mahlzeiten verteilt wird. Wichtig zur Kontrolle ist oftmaliges Wiegen, die tägliche Zunahme soll bei 4 - 7 g liegen.
Um Störungen der Verdauung vorzubeugen, muss die Milchtemperatur etwa 38 Grad betragen. Zum Auslösen von Kot- und Harnabsatz, der vom Muttertier durch intensives Ablecken in Gang gebracht würde, muss man die Jungen vor und nach jeder Mahlzeit am Bauch und im Bereich des Afters vorsichtig mit einem feuchten Tuch massieren. Junge Meerschweinchen werden in sitzender Stellung gefüttert, im Gegensatz zu Kaninchen oder Chinchillas, die in Rückenlage Flüssignahrung aufnehmen.
Hohe Zuckerwerte in der Nahrung beeinflussen den pH-Wert des Urin und säuern ihn an. Das kann zu einer Blasenentzündung führen, die Tiere trinken auch weniger, haben Schmerzen wegen der Reizung der Schleimhaut von Niere und Blase, die Haut und Haare in der Genitalregion entzünden sich ("Urin- Verbrennung"). Durch Ablecken werden Mund, Lippen und Zunge wund und die Tiere hören auf zu Fressen.
Aus England kommt die Warnung, dass ein Zusammenhang zwischen den Farbstoffen, die in Schweinchenfutter verwendet werden (E133, E102, E110 und E124) und Blasenproblemen bestehen kann. Man berichtet über einen signifikanten Anstieg von Entzündungen der Harnwege und Nieren/Blasensteinen bei Tieren, die viel „buntes“ Futter aufnehmen. 90% dieser Tiere zeigten extrem hohe Zuckerwerte im Urin. Nach drei Wochen einer Diät aus Heu, Kohl und gemahlenem Hafer lagen die Zuckerwerte entweder im Normalbereich oder waren erheblich besser. Bei den Tieren, deren Messwerte sich normalisiert hatten, stiegen diese nach Fütterung des gewohnten "farbigen" Futters innerhalb von 6 Wochen wieder auf Extremwerte an. Bei schlecht therapierbarem Lippengrind oder wenn Unklarheit über potentiell schädliche Farbstoffe im Futter besteht, einfach mal einen Glukose- Teststreifen in den Urin halten.
Der Harn von Meerschweinchen kann, je nach Art der Fütterung und Tränke von völlig farblos und flüssig bis hin zu zähfließend und rötlich oder milchig sein. Weiße oder andersfarbene Beimengungen nennt man "Blasenschlamm". Das kann bei häufigerem Auftreten als erstes Anzeichen einer Blasenkrankheit gedeutet werden und zu Komplikationen mit Blasensteinen führen. Beim Blasenschlamm handelt es sich meist um kalziumhaltige Steine. Ursache ist ein Überangebot von Kalzium bzw. Vitamin D mit der Nahrung, speziell mit Luzerneheu und auch zuviel Körner- und Trockenfutter. Fördernd kann auch Wassermangel sein. Lässt man nämlich Kraftfutter und Leckereien weg, dann nimmt der Urin in kurzer Zeit häufig wieder ein farbloses Aussehen an.
Das Fehlen essentieller Fettsäuren kann zu Dermatitiden führen. Zugabe von Omega 3 und Omega 6 -Fettsäuren kann dies verhindern. Nachtkerze, Borretsch und Sonnenblumenöl (Omega 6), Leinöl (Omega 3) und Hanföl (Omega 3 und 6) enthalten ausreichende Mengen dieser Fettsäuren.
treten nach Aufnahme verdorbenen, verschmutzten, erhitzten, gefrorenen, feuchten oder schimmligen Futters auf. Schädigungen entstehen häufig auch durch Gabe von Antibiotika. Jede Störung der physiologischen Mikroflora kann zur unkontrollierten Vermehrung von Mikroorganismen führen, welche die zelluloseverdauenden Bakterien überwuchern. Eine systemische Gabe von Antibiotika ist nach gründlicher Abwägung nur dann indiziert, wenn eine lebensbedrohliche bakterielle Erkrankung nicht anders behandelt werden kann.
Unterschreitet der Rohproteingehalt 8 %, so wird die Verdaulichkeit des Futters herabgesetzt und die Aufnahme der Mineralstoffe ist reduziert. Es können Mangelerscheinungen auftreten wie Apathie, Ödeme, Bauchwassersucht, Austrocknung, Gewichtsabnahme, Haarausfall bzw. Ausdünnung des Fells oder Fellveränderungen besonders an den Flanken, Brustkorb, Kuppe und zwischen den Ohren.
Im Gegensatz dazu kann eine Proteinüberversorgung zu verzögertem Wachstum führen oder bei Zuchttieren Verwerfen auslösen!
Bei hoher Leistung und gleichzeitiger ungenügender Energieversorgung kann es zu einer fatalen Entgleisung des Kohlenhydrat- Stoffwechsels kommen, die durch erhöhtes Auftreten von Ketonkörpern in Blut und Harn gekennzeichnet ist. Ich hoffe, Sie kennen diesen Zustand nur vom Hörensagen, es handelt sich um die gefürchtete Trächtigkeitstoxikose.
Entsteht als Folge von Fehlgärungen im Blinddarm. Stärke wird zu Zucker abgebaut und dieser wird durch Hefen vergoren. In der Folge bilden sich Gase, die nicht entweichen können, so dass der Darm aufbläht und die Tiere hochgradige Bauchschmerzen erleiden.
nach Fütterung von frischem Klee, erhitztem Grünfutter, erhitztem oder zu jungem Heu, stärkereichen Futtermitteln in Kombination mit Kohl, überfrorenen Rüben oder Kohlblättern im Herbst.
Die Tiere nehmen zu viel Kalorien auf und können wegen des Überangebotes an Energie verfetten. Übergewichtige Tiere neigen zu Ballenabszessen, Bewegungsmangel und Herz-Kreislauf- Erkrankungen.
Kann als Folge der Verfütterung ballaststoffreichen, wasserarmen Grünfutters und/ oder unzureichenden Wasserangebotes auftreten. Bei älteren Böcken kann es auch zur Verstopfung der Perinealtaschen führen.
können sich durch Kalziummangel ausbilden. Eine überwiegend aus stärke- und zuckerreichen Futtermitteln bestehende Diät liefert möglicherweise zu wenig Kalzium, was sich dann besonders durch Zahnfehlstellungen erkennen lässt. Weil Körnerfutter nur mit den Zähnen zerquetscht und nicht lange genug mit den Backenzähnen gemahlen wird, können durch ungenügenden Zahnabrieb überlange Zähne und Brückenbildungen entstehen. Die Aufnahme von Heu garantiert jederzeit eine ausreichende Kalziumversorgung.
| Futtermittel |
Energie |
Rohprotein |
Rohfaser |
Ca |
Ph |
Mg |
Vit C |
| 100 g enthalten |
kcal. |
g |
g |
mg |
mg |
mg |
mg |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Grünfutter |
|
|
|
|
|
|
|
| Arugula |
25,00 |
2,50 |
1,60 |
160,00 |
52,00 |
47,00 |
|
| Basilikum frisch |
27,00 |
2,50 |
3,90 |
154,00 |
69,00 |
81,00 |
|
| Basilikum trocken |
251,20 |
14,36 |
40,50 |
2113,33 |
422,00 |
490,00 |
|
| Blumenkohl |
25,00 |
1,98 |
2,50 |
22,00 |
44,00 |
15,00 |
4,40 |
| Borretsch |
21,00 |
1,80 |
NA |
93,00 |
53,00 |
52,00 |
|
| Chicoree |
23,00 |
1,70 |
4,00 |
100,00 |
47,00 |
30,00 |
|
| Cilantro |
24,00 |
2,02 |
2,80 |
67,00 |
54,00 |
26,00 |
17,27 |
| Collard greens |
30,00 |
2,40 |
3,60 |
145,00 |
10,00 |
9,00 |
5,00 |
| Endivie |
17,00 |
1,25 |
3,10 |
52,00 |
28,00 |
15,00 |
1,50 |
| Karotten |
43,00 |
1,03 |
3,00 |
27,00 |
44,00 |
15,00 |
0,17 |
| Karottenkraut |
|
13,00 |
18,00 |
1940,00 |
190,00 |
|
|
| Kohl |
50,00 |
3,30 |
2,00 |
135,00 |
56,00 |
34,00 |
120,00 |
| Löwenzahn |
45,00 |
2,70 |
3,50 |
187,00 |
66,00 |
36,00 |
|
| Sellerie |
16,00 |
0,75 |
1,70 |
40,00 |
25,00 |
11,00 |
0,35 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Salate |
|
|
|
|
|
|
|
| Butterhead |
13,00 |
1,29 |
1,00 |
32,00 |
13,00 |
23,00 |
|
| Eisberg |
12,00 |
1,00 |
1,40 |
19,00 |
20,00 |
9,00 |
0,38 |
| Römer |
14,00 |
1,60 |
1,70 |
36,00 |
6,00 |
45,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Gemüse |
|
|
|
|
|
|
|
| Petersilie |
36,00 |
2,90 |
3,30 |
138,00 |
58,00 |
50,00 |
30,94 |
| Senf |
26,00 |
2,70 |
3,30 |
103,00 |
43,00 |
32,00 |
|
| Spinat |
22,00 |
2,80 |
2,70 |
99,00 |
49,00 |
79,00 |
4,13 |
| Brunnenkresse |
11,00 |
2,30 |
1,50 |
120,00 |
60,00 |
21,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Obst |
|
|
|
|
|
|
|
| Apfel |
0,19 |
2,70 |
7,00 |
7,00 |
5,00 |
5,70 |
|
| Banane |
92,00 |
1,03 |
2,40 |
6,00 |
20,00 |
29,00 |
9,10 |
| Birne |
59,00 |
0,39 |
2,40 |
11,00 |
11,00 |
6,00 |
|
| Ananas |
49,00 |
0,39 |
1,20 |
7,00 |
14,00 |
7,00 |
15,40 |
| Obstkonserven |
60,00 |
0,42 |
0,80 |
14,00 |
6,00 |
14,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Getreidesorten |
|
|
|
|
|
|
|
| Hafer, gemahlen |
368,00 |
14,20 |
9,00 |
383,00 |
451,00 |
134,00 |
|
| Multigrain cheerios |
373,00 |
8,50 |
6,40 |
190,00 |
381,00 |
99,00 |
|
| Weizen, gemahlen |
360,00 |
10,90 |
9,80 |
41,00 |
363,00 |
170,00 |
|
| All Bran |
264,00 |
12,20 |
32,30 |
353,00 |
980,00 |
429,00 |
50,00 |
| Fiber One |
205,00 |
9,20 |
0,50 |
195,00 |
561,00 |
227,00 |
|
| Cheerios |
365,00 |
10,48 |
8,80 |
184,00 |
380,00 |
109,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Heu |
|
|
|
|
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|
| Alafalfa pb |
|
18,10 |
33,00 |
2200,00 |
320,00 |
|
|
| Brome (MB) |
|
12,00 |
35,00 |
330,00 |
250,00 |
|
|
| Orchard |
|
11,00 |
32,00 |
320,00 |
260,00 |
|
|
| Sweet clover |
|
16,00 |
33,00 |
1300,00 |
1900,00 |
|
|
| Timothy IM |
|
12,00 |
24,00 |
400,00 |
280,00 |
|
|
| Timothy MB |
|
9,00 |
30,00 |
580,00 |
26,00 |
|
|
| Wheat Straw |
|
3,60 |
44,00 |
160,00 |
70,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Getreide |
|
|
|
|
|
|
|
| Mais |
|
9,00 |
2,20 |
30,00 |
300,00 |
|
|
| Hafer |
|
11,50 |
12,00 |
80,00 |
330,00 |
|
|
| Weizen |
|
14,50 |
11,00 |
80,00 |
1150,00 |
|
|
| Weizenmehl |
|
24,00 |
3,50 |
40,00 |
800,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Fertigfutter |
|
|
|
|
|
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|
| Cavy Perf |
|
18,00 |
20,00 |
880,00 |
430,00 |
|
|
| Cavy Cusine |
|
14,00 |
26,80 |
580,00 |
330,00 |
|
|
| B. Basic/T |
|
14,00 |
26,80 |
580,00 |
330,00 |
|
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Gaby und ein zufällig anwesender Fan
Böhmer, E.: persönl. Mitteilungen, BpT-Seminar Zahnheilkunde, 1999
Cooper/Schiller: Anatomy of the Guinea Pig; Harvard University Press 1975
Drescher, B.: Snacks für Kaninchen und Meerschweinchen
Drescher, B.: Heimtiere in der Kleintiersprechstunde (2): Meerschweinchen; Tagungsunterlagen des VetMedLabor
Francis, B.: Nutrition for Rabbits and Guinea Pigs, http://www.galens-garden.mcmail.com/nutritio.htm
Gabrisch K./Zwart P.: Krankheiten der Heimtiere; Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover, 2001
Hamel, I.: Das Meerschweinchen als Patient; Enke Verlag, Stuttgart
Kienzle, E.; Landes, E.: Aufzucht verwaister Jungtiere. Kleintierpraxis 1995; 40: 681 ff
Nutrient Data Laboratory Home Page http://www.nal.usda.gov/fnic/foodcomp
Quesenberry K./Hillyer E.: Ferrets, Rabbits, and Rodents; Clinical Medicine and Surgery; W.B. Saunders Company
Richardson V.C.G.: Diseases of Domestic Guinea Pigs, Second Edition; Blackwell Science Inc. 2000
USDA Nutrient Database for Standard Reference, Release 13.
USDA Nutrient Tables, Feed Industry Red Book 1998
U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. 1999.